Bio-AG

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen mit Schwerpunkt Unter- und Mittelstufe
Zeit: Mittwoch, 7. + 8. Stunde
Ort: Schulbauernhof und Bio 1
Leitung: Herr Hagenmaier (StD a.D., Jugendbegleiter), Herr Hinger (StR)
Bauten: Herr Weiß, Herr Enzensberger, Herr Hagenmaier

Über uns

Als 1991 die Bio-AG aus kleinen Anfängen erwuchs, konnte sich niemand vorstellen, welchen Umfang und welche Bedeutung sie für unsere Schule haben würde. Danken möchte ich dafür den früheren Schulleitern Herrn Schmid und Frau Reinhard, den Kollegen der Fachschaft Biologie sowie den etwa 800 Schülerinnen und Schülern, die im Lauf der Jahre am Erfolg der AG beteiligt waren. Ich hoffe, dass auch die neue Schulleitung  dieses im Land selten anzutreffende Bildungsangebot weiterhin fördert.

Gemeinsam essen – gemeinsam arbeiten – gemeinsam Verantwortung tragen: So könnte unser Motto lauten. Also beginnen wir jeden Mittwoch die AG mit einer gemeinsamen, individuell zubereiteten Mahlzeit in der kleinen Mensa, um danach unsere Tiere zu füttern, die Ställe zu säubern, das Grün im Schulgelände zu pflegen oder im Rahmen einer Bachpatenschaft am Hörschbach zu arbeiten. Zum Abschluss nehmen wir uns Zeit zum gemeinsamen Tee mit Toast oder für Hausaufgaben, bis die letzten nach Hause gehen.

Welche Tiere leben auf unserem Schulbauernhof ?

Natürlich eine große Zahl an Kaninchen und Hasen, echte Streicheltiere. Sie wohnen in Kleingruppen in modernen Boxen und haben fast täglich gemeinsame Spielstunden im großen Freilauf. Wir haben die Tiere geschenkt oder vom Tierschutzverein bekommen, also sind wir eine Art Auffangstation mit tierärztlicher Betreuung und Bleiberecht bis zum Lebensende.

 

Kaninchen im Grünen
Obacht
Entspannung im Laufstall
Osterkorb

 

In unserem modernen Hühnerhäusern leben verschiedene Hühnerrassen in Gemeinschaft mit mehreren Hähnen, darunter auch seltene und bedrohte Rassen. Sofern es uns gelingt haben wir auch Jungtiere aus eigener Nachzucht.

Ich bin der Chef
Seidenhühner
Etwas Geselligkeit
Konzertmeister
Eier
Hühner
Nachwuchs
Mehr Nachwuchs

 

Selten sind im Lande die Laufenten, von denen wir eine kleine Gruppe halten.

 

 

Enten und Hühner haben im weitläufigen Hanggelände genügend Auslauf und finden dort zusätzliches Futter.

 

Natürlich müssen unsere Tiere täglich gefüttert werden. Dies findet in der großen Pause durch eine kleine Gruppe von Schülerinnen und Schülern statt. Futtervorräte wie Pellets, Weizen, Mais, Heu oder Haferflocken und Altbrot oder Grünfutter für die Hühner werden je nach Bedarf besorgt und teilweise durch den Verkauf von Eiern und Honig finanziert. Aber auch an den Wochenenden und in den Ferien übernehmen einzelne Schülerinnen/Schüler die Tierpflege nach einem vorher festgelegten Plan.

Schon vor Jahren hat Herr Hagenmaier eine Schulimkerei aufgebaut. Im Augenblick haben wir nur noch ein Bienenvolk, weil die gefährliche Varroamilbe mehrere Bienenvölker im letzten Winter absterben ließ. Unser Salierhonig schmeckt allen gut.

 

Bienen

 

Ein besonderes Highlight für die Bio-AG ist jedes Jahr in den Pfingstferien die Arbeit auf dem Schulbauernhof des Landes in Pfitzingen in Hohenlohe. Maik hat in diesem Jahr viele Bilder für uns gemacht. Schüler, Lehrer und Eltern arbeiten gemeinsam mit den Angestellten des Betriebs im landwirtschaftlichen und hauswirtschaftlichen Bereich. Und natürlich gibt es dabei auch jede Menge Spaß.

 

Haupthaus
Fuhrpark
Kühe mit Frischfutter
andere gefährliche Tiere
Ferkelchen bei Mami
Lamm mit Mutter
Schafe schären
Frisch rasiert
Bienen aus der Nähe
Da ist der Honig drin
Weniger beliebte Insekten
Findelkind
Gruppenfoto

Damit unser Schulbauernhof immer schöner und besser wird, gibt es ganz fleißige Helfer, die samstags den Blaumann anziehen und mit Werkzeugen aller Art fachmännisch Ställe neu bauen, umbauen oder renovieren, die sich also um die Bauten kümmern. Wie man an den Bildern sieht, tun sie dies mit viel Erfolg – und dazu noch ehrenamtlich. Vielen Dank für dieses Engagement.

Wir laden alle, die gerne bei uns mitmachen möchten, ob Schüler oder Eltern, zu uns ein. Man kann auch nur mal reinschnuppern und dann entscheiden, ob man dabei bleiben möchte – die Teilnahme ist für die Schüler immer fest für mindestens ein halbes Schuljahr und wird ins Zeugnis und später in den Qualipass aufgenommen.

 

D. Hagenmaier

 

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