„Bildung statt Fundamentalismus“ - Erös setzt in diesem vom Krieg zerrissenen Land auf die Bildung und Ausbildung junger Menschen. 1998 gründete er zusammen mit seiner Frau die „Kinderhilfe Afghanistan“. Die Familieninitiative baute mittlerweile 16 Schulen, beschäftigt etwa 1600 LehrerInnen und gibt damit 45 000 Kindern die Chance, eine Schule zu besuchen – alles ausschließlich mit Spendengeldern finanziert.
Mit einem Zitat Mohammeds beendete Herr Erös seinen spannenden Vortrag: „Die Tinte des Schülers ist heiliger als das Blut des Kämpfers und Märtyrers.“
Weitere Informationen: www.kinderhilfe-afghanistan.de
Am Donnerstag, 30.11.2006 berichtet die ARD um 23.30 Uhr 45 Minuten über die Aktivitäten der Familie Erös in dem Beitrag: „Kampf um die Kinder“.
Hier folgen einige Schülerkommentare des Neigungsfaches Gemeinschaftskunde der Klasse 12:
"Brillant in der Rhetorik"
"Starke Persönlichkeit"
"Fundierte Meinung"
"Fesselnd"
"Tiefe Einblicke in afghanische Geschichte und Konflikte heute"
"Trotz Widerstand konsequenter Helfer in Afghanistan"
"Herr Erös hat ein enormes Wissen, welches er durch langjährige Arbeit in Krisenländern dieser Welt erlangt hat. Einen Teil seines Wissens vermittelte er uns auf verständliche Art und Weise. Er hat uns klar gemacht, dass interkulturelle Kompetenz, d.h. Kenntnisse über Tradition und Kultur eines Landes, Voraussetzung für das Gelingen humanitärer Hilfe und Unterstützung aus dem Ausland ist. Wir wurden davon überzeugt, dass Hilfe aus dem Ausland vor allem in Afghanistan von höchster Notwendigkeit ist. Gleichzeitig wies er aber daraufhin, dass effiziente humanitäre Hilfe schwer mit militärischen Mitteln zu erlangen ist."