Es sollte das letzte Mal sein, dass der größte Salier-Musiker aller Zeiten offiziell dabei war: Dieter Wenger!
Am Montagmorgen um 8:00 Uhr trafen wir aus am Schulparkplatz. Die meisten waren schon wach, während die anderen aufgrund von diversen Studienfahrten in der vorigen Woche noch etwas neben sich standen. Nachdem ein gewisser blauer Ford Fiesta fälschlicherweise in Murrhardt landete, kamen wir schließlich doch alle mehr oder weniger pünktlich in der ländlichen Heimvolkschule Hohebuch an. Es folgte eine kurze Besichtigung des Neubaus, da wir den anderen Teil des Hauses bereits aus dem Jahre 2006 kannten. Dann ging es auch schon los mit den Proben. Das harmonische Zusammensein von Bläsern und Streichern war allerdings nur von kurzer Dauer. Unsere Wege trennten sich, da sowohl die Streicher als auch die Bläser noch andere Stücke zu proben hatten. Nach dem Abendessen und der darauf folgenden Probe hatten Frau Tzeuschner und Herr Wenger in erheitertem Zustand noch einige Korrekturarbeiten zu erledigen. Nachdem dieses Würfelspiel beendet war, saßen alle noch gemütlich zusammen.
Am nächsten Morgen, in aller Frühe, waren sich einige nicht zu schade, sich aus dem Bett zu quälen und joggen zu gehen. Des Weiteren bestand der Tag größtenteils aus proben, essen und schlafen. Gegen Abend entdeckten wir dann unsere kindlichen Seiten wieder und spielten „Faules Ei“ und bauten die wohl schönste, größte, überwältigendste und bezauberndste Sandburg im Sandkasten, die Hohebuch je gesehen hatte (ja, ich war beim Bau der Sandburg beteiligt!). Bei Wein und „Cola“ ließen wir den letzten Abend der letzten Orchesterprobentage von Herrn Wenger ausklingen. Nachdem am nächsten Morgen einige verschlafen hatten und etwas später zum Frühstück erschienen, ging es noch mal an die Instrumente und wir be“grieg“ten uns gegenseitig (Grieg ist der Komponist!). Der Gesamtdurchlauf unseres Programms war eigentlich ganz erfolgreich und machte uns Hoffnung für das Hauskonzert. Gekrönt wurden diese wunderschönen Tage mit einem exzellenten Mittagessen, nach dem wir uns auch schon wieder auf die Heimreise machten.