Von Beginn an stand für uns fest, dass dieser Austausch im Jahr der amerikanischen Präsidentschaftswahlen etwas ganz Besonderes werden würde, doch niemand hätte ahnen können, was es heißt, so nah dabei sein zu dürfen, wenn Geschichte geschrieben wird.
Und doch fing alles ganz harmlos an. Zu früher Stunde an einem zugigen Gleis am Stuttgarter Hauptbahnhof trudelte ein Salier-Schüler nach dem anderen – die meisten mit noch leicht verschlafenen Augen – ein. Nach neun Stunden Flug und nur geringen Verlusten (Wo ist eigentlich mein I-Pod?) kamen wir nur ganze zwei Stunden nach Abflug (ein Hoch auf die Zeitverschiebung!) um 15.00 Uhr in Chicago an. Dort konnten wir uns dann Großstadtluft um die Nase wehen lassen. Und wehen tat es, das kann man nicht verleugnen! Nicht ohne Grund nennt man Chicago „The Windy City“ und so war man gut beraten, den Kragen hochzuschlagen und sich warm anzuziehen. Nach einem kulinarischen Abendessen bei „Subway“ fielen wir alle in einen kurzen Schlaf. Die ersten wachten dank Jetlags schon um 3.00 Uhr in der Nacht auf und mussten sich bis zum Frühstück die Zeit vertreiben.
Eine zweistündige Tour informierte uns an unserem ersten Tag über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Chicagos wie z.B. dem Sears-Tower, Wrigley’s Building, Navy Pier oder Hancock Building. In den darauf folgenden zwei Tagen besuchten wir noch das Field Museum und das Shedd Aquarium und „bestiegen“ den Sears Tower bei Nacht.